Abfall vermeiden & Ressourcen schonen

Weniger ist mehr

Einwegprodukte werden häufig nur wenige Minuten genutzt und anschließend zu Abfall. Wer Verpackungen vermeidet, Mehrwegangebote nutzt und Produkte möglichst lange verwendet, schont Rohstoffe und trägt dazu bei, Abfallmengen zu reduzieren.

Weniger Einweg

Worum geht es bei „Weniger ist mehr“?

Mit der Kampagne „Weniger ist mehr“ wurde auf die Umwelt- und Ressourcenauswirkungen von Einwegprodukten und insbesondere von Einwegkunststoffen aufmerksam gemacht.

Die zentrale Botschaft ist weiterhin aktuell: Abfälle sollten möglichst gar nicht erst entstehen. Mehrwegprodukte, langlebige Alternativen und ein bewusster Umgang mit Verpackungen können dazu einen wichtigen Beitrag leisten.

Vermeidung vor Verwertung

Warum Mehrweg die bessere Idee sein kann

Weniger Abfall

Mehrwegprodukte können vielfach genutzt werden und ersetzen dadurch zahlreiche Einwegprodukte. Abfall wird so bereits vermieden, bevor er überhaupt entsteht.

Ressourcen länger nutzen

Auch Recycling benötigt Energie und Ressourcen. Produkte möglichst lange zu verwenden und wiederzuverwenden, setzt deshalb bereits früher im Kreislauf an.

Im Alltag

Abfall vermeiden ist oft ganz einfach

Mehrweg statt Einweg

Mehrwegflaschen, wiederverwendbare Becher, Brotdosen und andere Mehrwegbehälter können viele Einwegverpackungen ersetzen.

Verpackungsarm einkaufen

Wo es möglich ist, können unverpackte oder verpackungsarme Produkte gewählt und eigene Einkaufstaschen, Beutel oder Körbe verwendet werden.

Länger nutzen

Langlebige Produkte, Reparaturen und die Wiederverwendung gut erhaltener Gegenstände helfen dabei, Ressourcen zu schonen und Abfälle zu vermeiden.

Bewusst auswählen

Schon beim Einkauf lässt sich darauf achten, welche Produkte tatsächlich benötigt werden und welche langlebigen oder wiederverwendbaren Alternativen zur Verfügung stehen.

Mehrweg stärken

Mehrweg auch bei Speisen und Getränken

Für Speisen und Getränke zum Mitnehmen gibt es inzwischen zahlreiche Mehrweglösungen. Seit 2023 bestehen für bestimmte Anbieter gesetzliche Pflichten, neben Einwegkunststoffverpackungen beziehungsweise Einweggetränkebechern auch Mehrwegalternativen anzubieten.

Wer solche Angebote nutzt oder – wo möglich – eigene geeignete Mehrwegbehälter verwendet, kann dazu beitragen, die Menge kurzlebiger Einwegverpackungen zu reduzieren.

Noch mehr Möglichkeiten

Abfallvermeidung und Wiederverwertung

Abfallvermeidung beginnt nicht erst bei Verpackungen. Reparieren, weitergeben, gemeinsam nutzen und Lebensmittel bewusst einkaufen sind weitere Möglichkeiten, Abfälle zu vermeiden und Produkte länger im Kreislauf zu halten.

Weitere praktische Hinweise finden Sie in unserem Abfallratgeber.

Zu Abfallvermeidung und Wiederverwertung

Weiterführende Informationen

Weniger Einweg – mehr Mehrweg

Informationen des Bundesumweltministeriums zu Einwegkunststoffen, Mehrwegangeboten und Maßnahmen zur Vermeidung von Verpackungsabfällen finden Sie auf den Internetseiten des Bundesumweltministeriums.

Zu den Informationen des Bundesumweltministeriums

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