Abfallvermeidung und Wiederverwertung

 

Vareler Reparaturcafé

Regionales Umweltzentrum Schortens

  • Lebensmittel
    Im Jahr 2020 wurden entlang der Lebensmittelversorgungskette insgesamt etwa 11 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle weggeworfen. Der überwiegende Anteil (rund 59 %) entstand in privaten Haushalten. Die Bundesregierung will Lebensmittelverschwendung in Deutschland bis 2030 halbieren. Also: Nur soviel Lebensmittel kaufen, wie auch verbraucht werden können, bevor sie verderben. Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf verpackten Lebensmitteln ist kein Verfallsdatum. In der Regel sind sie auch nach Ablauf dieses Datums noch verzehrfähig. Mindesthaltbarkeitsdaten gelten in erster Linie für den Handel.
  • Beutel und Körbe
    Wer Beutel, Körbe oder Klappkästen dabei hat, benötigt im Supermarkt keine Plastik- oder Packpapiertüten. Plastiktüten lassen sich aber auch weiterverwenden als Hygienebeutel oder Mülltüte in Bad und Küche statt entsprechender Spezialangebote.

  • Verpackungsarm einkaufen
    Käufe auf dem Bauernmarkt sparen Verpackungsmaterial. Obst und Gemüse lassen sich auch abonnieren. Auch die Supermärkte bieten Fleisch, Fisch, Käse, Obst und Gemüse an Frischtheken an, man spart die sperrige Plastikverpackung. Der Getränkeeinzelhandel hat Mehrwegflaschen im Umlauf, während Discounter mitunter nur Einwegflaschen anbieten.

  • Mehrweg statt Einweg
    Einweggeschirr, -besteck, -tischdecken oder gar Einweggrills möglichst vermeiden. Wem Coffee-to-go zusagt, der könnte mit eigenen „Dauer-to-go-Bechern“ aus Kunststoff oder Porzellan Zeichen setzen. (Primär-) Batterien werden nach einmaligem Gebrauch schon zu Abfall, Akkumulatoren (Akkus) lassen sich dagegen so lange wieder aufladen, bis auch deren Ladekapazität verbraucht ist. Für manche Geräte sind jedoch Primärbatterien vorgeschrieben.

  • Gut Erhaltenes länger nutzen oder einer Wiederverwendung zuführen
    Karitativ-gemeinnützige Organisationen (KGOs) sind über die Spenden gebrauchter Kleider, Möbel und mehr dankbar, die sie gerne weitervermitteln. Von der Spende profitieren direkt oder indirekt Mitbürger, die andernfalls vom Konsum weitgehend ausgeschlossen wären. In derlei Kaufhäusern kann eigentlich jeder etwas finden, ähnlich dem Flohmarkt.

    Im Verbandsgebiet (Landkreise Friesland und Wittmund) können (beispielhaft) folgende Abgabemöglichkeiten genutzt werden (klcken Sie auf die Namen um nähere Informationen zu erhalten):

Soziales Kaufhaus Friesland e.V.

Flohmarktscheune Wittmund

  • Gemeinsam nutzenZeitungen, Magazine und Illustrierte, Gartengeräte, die man nicht laufend braucht, vielleicht auch das Auto etc. lassen sich auch gemeinsam nutzen. Letztere beiden könnten auch von Fall zu Fall ausgeliehen werden. So steht weniger rum, wird weniger zu Abfall.
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